Kantonale Regelung der ärtzlichen Medikamentenabgabe
Kantone mit ärztlicher Medikamentenabgabe
Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Baselland, Glarus, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug, Zürich
Kantone mit Mischformen
Bern, Graubünden, Schaffhausen*
Kantone mit SD-Verbot (Rezeptur)
Aargau, Basel Stadt, Fribourg, Genf, Jura, Neuenburg, Tessin, Waadt, Wallis
* Aktuell läuft eine parlamentarische Beratung zur Einführung einer uneingeschränkten Selbstdispensation im ganzen Kanton.

Ein weiterer Beweis, dass die ärztliche Medikamentenabgabe günstiger ist:
Das Konsumentenmagazin saldo berichtet am 7. Dezember 2011 auf Seite 9: „André Busato vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern … wies 2010 in einer eigenen Studie anhand der Abrechnungen der Krankenkassen nach, dass Schweizer Hausärzte, die keine Medikamente abgeben dürfen, 14 Prozent mehr für Behandlungen und Tests abrechnen als selbstdispensierende Ärzte.“
Fazit: Ein Beweis mehr, dass die ärztliche Medikamentenabgabe ein günstiger Abgabekanal ist.
Apotheken-Taxen (LOA IV)
Tarifstruktur zur Ausführung von ärztlich verordneten Leistungen (Rezept) gem. Tarifvertrag zwischen dem Schweizerischen Apothekerverband und der santésuisse:
| Leistung | Taxpunkte |
in Fr. exkl. MWST |
| Medikamenten-Check | 4 |
Fr. 4.20 |
| Bezugs-Check | 3 |
Fr. 3.15 |
| Notfalldienst | 16 |
Fr. 16.80 |
| Einnahmekontrolle | 10 |
Fr. 10.50 |
| Abgabe fraktionierter Packung zur ambulanten Einnahme | 5 |
Fr. 5.25 |
| Substitution | 20 Taxpunkte od. 40% der Preisdifferenz |
Fr. 21.00 od. 40% der Preisdifferenz |
Weitere Positionen sowie den detaillierten Vertrag finden Sie hier.